Am Wochenende, 27./28. April, besuchte ein Teil des Kinder- und Juniorenteams des Rudervereins Waldsee um die Trainer Werner Schmidt und Michael Wiest die 38. Oberrheinische Frühjahrsregatta in Mannheim. Ein erster Härtetest für die Nachwuchsruderer, die sich eine Woche zuvor sogar speziell in Ulm auf der Donau auf die erste Regatta vorbereitet hatten.

Auch wenn es für den RVW an diesem Wochenende zu keinem Sieg reichen sollte zeigten die teils noch unerfahrenen Ruderer vielversprechende Leistungen. Speziell Amatus Fischer bestätigte mit seinen dritten Plätzen im Leichtgewichts-Jungen Einer 13 Jahre über die 1000-Meter-Strecke sowohl am Samstag als auch am Sonntag, dass im Winter fleißig trainiert wurde. Auch über die Langestrecke, 3000 Meter, die im Hafenbecken in Mannheim mit Wende durchgeführt wird erreichte er einen beachtenswerten zweiten Platz.

Sina Scheffold, die in diesem Jahr erstmalig im Juniorinnen-B Bereich (U17) an den Start geht, setzte sich gegen die meist ein Jahr ältere Konkurrenz im Leichtgewichts-Einer gut zur Wehr und erkämpfte sich zwei dritte und einen vierten Platz.

Im Bereich der 14-Jährigen waren mit Alisa Nothelfer und Samuel Degasperi zwei Waldseer Nachwuchsruderer am Start. Für beide war es der erste Start auf einer Regatta, die über eine längere Distanz als die gewohnten 500 Meter ausgetragen wird. Nothelfer erreichte hierbei mit einer beherzten Leistung im Mädchen-Einer über die 1000 Meter einen sechsten Platz und über die 3000 Meter den siebten Platz. Degasperi erruderte im Jungen-Einer über die 1000 Meter den vierten Platz und über die 3000 Meter erreichte er den 18. Platz im großen 20-Boote-Feld.

„Erfahrungsgemäß ist der Saisonstart in Mannheim aus Waldseer Sicht immer etwas schwierig, weil wir auf dem Stadtsee eben nur 500 Meter am Stück trainieren können. Dennoch zeigen die Ergebnisse, dass die Jugendlichen im Winter gut trainiert haben und in der Lage sind bei der Konkurrenz mitzuhalten. Definitiv können wir auf diese Leistungen aufbauen“, kommentierte Trainer Werner Schmidt das Ergebnis. Michael Wiest ergänzt: „Schon in zwei Wochen steht die nächste Regatta in Heidelberg an. Hier gibt es für die Waldseer Ruderer die nächste Möglichkeit ihr Können unter Beweis zu stellen. Sicherlich können sie dann schon von den Erfahrungen der ersten Regatta profitieren.“